Wie am besten Baby bürsten?

Während es bei Babys in den ersten Lebensmonaten reicht, mit warmem Wasser und einem Waschlappen oder weichen Schwamm über das Köpfchen und den zarten Haarflaum zu streichen, benötigt man bei größeren Kindern jedoch schon Kamm und Bürste. Hier beginnt der morgendliche Stress. Wer kennt das Problem nicht? Jeden Morgen Tränen beim Haare kämmen. Ganz schlimm ist es, wenn die Haare lang und fein sind, da sie dann leichter verknoten. Jedoch ist regelmäßiges Kämmen und Bürsten der Haare wichtig, denn 100 Bürstenstriche jeden Tag bringen das Haar zum Glänzen, wie schon unsere Großmütter wussten.

Der richtige Dreh beim Kämmen?

Um die Haare zu schonen, sollten sie nach dem Waschen nicht sofort gekämmt werden, da sie jetzt aufgequollen und besonders empfindlich sind. Lieber lässt man sie unter einem Handtuch und dann an der Luft etwas antrocknen. Wichtig ist, dass man die Haare dann zuerst mit einem Kamm, der über grobe Zinken verfügt, vorkämmt. Dabei beginnt man immer bei den Haarspitzen und arbeitet sich Stück für Stück vorsichtig nach oben vor. Beginnt man dagegen am Haaransatz und zieht den Kamm oder die Bürste nach unten bis zur den Spitzen durch, schiebt man die Knoten im Haar immer weiter nach unten und sorgt so dafür, dass diese sich immer mehr verdichten und unten an den Spitzen dann richtig fest sind. In diesem Fall lassen sie sich in der Regel nicht mehr lösen und die Haare reißen aus. Sind nun nach dem Kämmen mit dem groben Kamm alle Knoten und Nester aus dem Haar weitestgehend entfernt, kann mit einem fein gezahnten Kamm vorsichtig von oben nach unten durchgekämmt werden. Nun ist das Bürsten ohne Ziepen kein Problem mehr.

Die optimale Bürste fürs Bürsten ohne Ziepen

Besondere Aufmerksamkeit bei Bürsten und Kämmen sollte der Verarbeitung gewidmet werden. Scharfe Kanten oder unsaubere Klebestellen können das Haar schädigen. Zu empfehlen sind auch Bürsten mit Naturborsten wie beispielsweise aus Wildschweinhaaren. Diese Borsten sind weich und schädigen die Haarstruktur nicht.