Milchpumpe – was ist ein Milchpumpe und wie wird sie angewendet?

Die Milchpumpe stellt eine erhebliche Erleichterung für junge Mütter dar, weil sie dank dieses Gerätes auch in der Stillzeit nicht auf einen gewissen Grad an Unabhängigkeit und persönlichen Freiraum verzichten muss. Bei einer Milchpumpe, die oft auch Brustpumpe genannt wird, handelt es sich um ein Gerät, mit der sich die Muttermilch abpumpen lässt. Die Mutter kann die abgepumpte Milch anschließend im Kühlschrank oder – wenn sie unterwegs ist – in einer Kühltasche aufbewahren, bis das Baby Hunger hat und nach seinem Fläschchen verlangt. Auch in Fällen, in welchen das Kind das Trinken an der Mutterbrust verweigert oder wenn die Mutter Hemmungen hat, ihr Kind in der Öffentlichkeit zu stillen, wird die Milchpumpe gern verwendet.

Diese Vor- und Nachteile hat eine Milchpumpe

Neben der größeren Unabhängigkeit für die Mutter bietet eine Milchpumpe noch weitere Vorteile. So sorgt dieses Gerät beispielsweise für eine Entlastung der Brust und regt die Milchproduktion an. Und nicht zuletzt kann sich auch der Vater besser an der Pflege des Kindes beteiligen, indem er das Füttern übernimmt. Jedoch verliert die Milch durch das Abpumpen an Nährstoffen und das Füttern ist mit einem größeren Aufwand verbunden als es beim Stillen der Fall ist. Grundsätzlich ist das natürliche Stillen aber die bessere Alternative, nicht zuletzt deshalb, weil dadurch die Bindung und die Beziehung zwischen Mutter und Kind gefördert wird.

Wie wird die Milchpumpe benutzt?

Es ist völlig einerlei, welche Art von Milchpumpe die junge Mutter benutzt, denn vom Prinzip her funktioniert die manuelle Milchpumpe genauso wie eine elektrische. Jede Milchpumpe besitzt eine sogenannte Brustglocke. Hierbei handelt es sich um ein Ansatzstück, das an die Brust gesetzt wird, um die Muttermilch abzupumpen. Ausgelöst wird das Abpumpen durch Unterdruck, der sowohl elektrisch als auch manuell erzeugt werden kann. Die Bauart einer Milchpumpe macht hier also keinen Unterschied.